Ein Concept & Product Developer arbeitet in Situationen, in der die Komplexität eines Problems den Sachverstand von Spezialisten übersteigt. Probleme, Aufträge und Herausforderungen, bei denen verschiedene Problemgebiete aufeinander treffen, gehören ganz besonders zur Domäne des Concept & Product Developers.
Die Arbeitsbereiche umfassen das Erkennen und Vorhersagen von Trends und Entwicklungen, das Generieren von Ideen für neue Produkte, das projektmäßige Arbeiten, das Vermarkten von Ideen und das Management von Innovationsprozessen. Der Concept & Product Developer entwickelt Lösungen, die dem Auftraggeber in Form eines Konzepts oder einer Demo angeboten werden. Solch ein Entwurf stellt die Basis für eine Produktion oder Realisation dar.
Das erste und zweite Jahr des Studiengangs Kunst und Technik sind für alle Studenten zu 70% gemeinschaftlich. Liegt bei Kunst und Technik im Allgemeinen der Nachdruck auf der medialen "Verpackung" (z.B. Animation und 3D), geht es bei Concept & Product Development vorrangig um das Entwickeln und Visualisieren von Konzepten, die an gesellschaftliche Trends anlehnen.
Das Studium hat drei Hauptbereiche:
In den ersten zwei Jahren legst du das Fundament für dein Studium. Du eignest dir die Grundlagen in den Gebieten Kreatives Denken, Konzept- und Entwurfsprozesse, Sozialwissenschaften, Präsentation und Kommunikation, Marketing, Management, Organisationskunde und Forschung an. In Vorlesungen erwirbst du Wissen und Fähigkeiten auf fachlichem, konzeptuellem und entwurfstechnischem Gebiet. Diese Vorlesungen bereiten dich auf Projektarbeiten vor und schließen thematisch an diese an. Was du lernst, wendest du auch direkt praktisch an. Einen wesentlichen Teil dieser praktischen Aufgaben erledigst du in Gruppenarbeit mit deinen Mitstudenten. So lernst du ganz nebenbei, wie man effektiv im Team zusammenarbeitet.
Von Beginn an wirst du von einem Studienlaufbahnbegleiter unterstützt, der mit dir deine Entwicklung und deine Ziele verfolgt. All deine Projekte und Ergebnisse sammelst du in deinem Portfolio, um dich später zu bewerben. Wo du nach deinem Studium eine Anstellung finden kannst und welche beruflichen Möglichkeiten du hast, erfährst du bei Exkursionen zu Unternehmen oder indem du für das Projektbüro des Studiengangs Aufträge aus der Wirtschaft bearbeitest.
Im dritten und vierten Jahr bist du zum größten Teil selbst für die "Regie" deines Studiums zuständig. Hier steht die Spezialisierung und Ausrichtung auf den späteren Beruf im Mittelpunkt. Das dritte Studienjahr ist dabei auf methodologischen Tiefgang (mit Hilfe von Untersuchungen), fachinhaltliche Verbreiterung (Orientierung) und Arbeitserfahrung (Praktikum) gerichtet. Das letzte Jahr konzentriert sich auf die fachinhaltliche Vertiefung auf konzeptuellem Niveau und den Abschluss des Studiums in einem Betrieb. Hier kannst du unter Beweis stellen, dass du bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet bist.